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Bericht

Schülerinnen des Maria Ward Gymnasiums bei ZF TRW Automotive Safety Systems in Aschaffenburg

Montag, 12. 11. 2018 - 10:40 Uhr

Vor zwölf Jahren gründete der Rotary Club Aschaffenburg-Schönbusch das Projekt „Ingenieur – Beruf mit Zukunft“ um Schülerinnen und Schüler für eine technische Ausbildung zu begeistern. Gerade für Deutschland als High-Tech-Exportland und damit für deutsche Unternehmen haben technisch ausgebildete Mitarbeiter/innen eine hohe Bedeutung. Die rasant wachsende Digitalisierung, die erneuerbaren Energien und Trends wie Künstliche Intelligenz erfordern Ingenieure. Der Bedarf stieg im letzten Jahr in allen Branchen an. In Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen werden interessierte Schülerinnen und Schüler zu einem Informationstag und einer Werksbesichtigung eingeladen.

 

In diesem Rahmen besuchten zehn Schülerinnen des Maria Ward Gymnasiums die Firma ZF TRW Automotive Safety Systems in Aschaffenburg. Nach der Begrüßung durch Karin Bareiss und Simone Völker aus der Personalabteilung, die ein interessantes Programm zusammengestellt hatten, ergriff der Standortleiter, Jürgen Krebs, das Wort. Er sprach über die Unternehmensgruppe ZF, den Standort Aschaffenburg und die Produkte, die hier entwickelt und getestet werden.

 

Hierbei verwies er auf die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Ingenieuren in den Abteilungen Core-Engineering, Simulation, Versuch, Konstruktion und vieles mehr. Danach kam ein Core-Engineer, der aus seinem täglichen Arbeitsleben in der Konstruktion berichtete zu Wort. Anschließend warb eine Studentin des Studiengangs Internationales technisches Vertriebsmanagement an der FH Aschaffenburg für die Kombination aus Wirtschaft und Technik, ehe ein Student der Elektrotechnik, der gerade berufsbegleitend seinen Master an der TU Darmstadt absolviert, von seinen Erfahrungen berichtete.

 

Bei einem Rundgang durch die Simulationsabteilung lernten die Schülerinnen die verschiedenen Verfahren mit denen die Auswirkung von Sonneneinstrahlung, Hitze und Kälte auf Lenkrad und Airbag getestet wird, kennen. Des Weiteren erklärte eine Chemikerin, wie sie daran arbeitet, die Emissionen, die zum Beispiel durch Klebstoff entstehen, zu minimieren und die Schülerinnen konnten an zwei Dummy-Tests mit Airbags teilnehmen. Alle waren erstaunt, welche Wucht bereits ein Aufprall mit 60km/h auf ein fest stehendes Hindernis haben kann. Mit einer Diskussionsrunde endete dieser interessante Tag.

 

Die Schülergruppe war sich einig, dass ihnen ein interessanter Einblick in das Berufsbild des Ingenieurs gegeben wurde.

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