Erasmus + Projekt: Food for thought

     

Schon seit Jahren nimmt die Maria-Ward-Schule an von der EU geförderten Projekten zur besseren Völkerverständigung und zum Zusammenwachsen von Europa teil. Aktuell läuft ein zweijähriges Erasmus+ Projekt, das an  P-Seminare gekoppelt ist und sich umfassend mit dem Thema Essen beschäftigt. Die Partnerschulen befinden sich in Belgien, Norwegen und Griechenland

Der Grundgedanke von diesen Projekten ist, dass junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam an einem vorgegebenen Thema arbeiten und sich über die Ergebnisse austauschen. Dazu treffen sich die teilnehmenden Schulen jeweils für eine Woche in einem der Partnerländer.  Die Schülerinnen wohnen während dieser Zeit in Gastfamilien.  Bei diesen Besuchen lernen die Teilnehmer Land und Leute in einer ganz intensiven Weise kennen und dadurch werden Vorurteile abgebaut und gegenseitige Toleranz gefördert. Nur die persönliche Begegnung zwischen Menschen hilft zu besserem gegenseitigem Verständnis und zu Wertschätzung.

Die Projektsprache ist selbstverständlich Englisch, da diese Sprache in allen europäischen Ländern gelehrt wird. Die Schülerinnen bereiten und tragen alle ihre Präsentationen auf Englisch vor. Dazu kommt, dass Englisch die Sprache ist, mit der sich alle Teilnehmer untereinander verständigen können. Durch das aktive Anwenden der Fremdsprache außerhalb der Schule werden zum einen die Sprachkenntnisse trainiert und zum anderen die Motivation zum Lernen gefördert. Einen größeren Praxisbezug kann man kaum herstellen, und alle Teilnehmerinnen sind von diesem Projekt begeistert.


Bilder aus Belgien:

 

 

        
 

 

     

 

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Bilder aus Norwegen:

 

      

 

   

 

 

POOLE IS COOL

         

 

In manchen Schuljahren sogar so cool, dass wir gleich zweimal – in den Pfingstferien und in den Sommerferien – hinfahren mussten, weil wir so viele interessiert Schülerinnen hatten, dass eine Busladung nicht gereicht hätte, um alle mitzunehmen (sogar im Doppeldeckerbus!).

Seit über 25 Jahren bietet unsere Schule Sprachferien in Poole / Südengland in Kooperation mit der Eagle International School an. Zwei Lehrer der Maria-Ward-Schule begleiten die Mädchen für ca. zwei Wochen nach England – zu einer gelungenen Mischung aus Sprachunterricht, Leben in den Gastfamilien, Ausflügen und Strandbesuchen. Let the adventure begin! Diese Fahrten sind ein wirklicher Gewinn – in sprachlicher Hinsicht, für die Motivation, Englisch zu lernen und zu sprechen, und für die Persönlichkeitsentwicklung.


Link zur Eagle International School

Link zur Poole-Seite der MWS Website

 

Text: Helmut Hessler, Monika Müller

Fotos: Andrea Scholz

 

 
Auslandsaufenthalt - Auslandsjahr

       

Exchange isn‘t a year in a life, it‘s a life in a year.

 

Ein Auslandsaufenthalt ist für die Schülerinnen eine besondere Erfahrung. Hier erleben sie Englisch ganz lebendig, im Alltag. Sie leben in einer fremden Welt, treffen auf viele neue Menschen und Erlebnisse, und erkennen, wie wichtig Offenheit und Toleranz sind. Dann wird diese Zeit unvergesslich.

Deshalb unterstützen wir sie dabei. Ansprechpartner sind Frau Müller und Herr Heßler. Denn:

Life begins at the end of your comfort zone.

Text und Fotos: Monika Müller

 


Mein Auslandsjahr - ein ganz besonderes Jahr in den USA

     

 

Mein Traum war es seit der Poolefahrt in der achten Klasse gewesen, noch einmal für längere Zeit an einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen, doch meine Eltern fanden damals, dass ich noch zu jung dazu sei. Erst knapp zwei Jahre später, also Ende der neunten Klasse, erlaubten sie mir dann, mich auf das PPP, ein Vollstipendium gefördert durch den Bundestag und die amerikanisch Regierung, zu bewerben.

 

Der Bewerbungsprozess hierbei dauert sehr lange, doch circa ein Jahr später stand fest, dass ich mit dem PPP in die USA reisen würde. Das Ziel war eine Kleinstadt namens Fuquay-Varina in North Carolina. Hier lebte ich zehn Monate und besuchte die Fuquay Varina High School, kurz fvhs. Auch wenn nicht alles in diesem Jahr perfekt war und rund lief, war es für mich doch eines der prägendsten und schönsten Jahre meines Lebens, da ich sehr viele neue und ungewohnte Dinge sehen und erleben konnte, die ich anders nie erfahren hätte.

 

Selbst heute, ein halbes Jahr später, kommt es mir so vor, als ob ich erst gestern noch dort war. Wohl deshalb finde ich auch, dass ein solches Auslandsjahr sehr empfehlenswert ist, da man nie weiß, was auf einen zukommen wird. Man wächst an den Herausforderungen über sich hinaus und entwickelt sich in einer Art weiter, die man auf keinem anderen Weg erreichen kann.

 

 

Text und Fotos: Tizia Bohländer