Schulgeschichte: Tradition trifft Moderne

Die in Aschaffenburg auch heute noch geläufige Bezeichnung "Schule der Englischen Fräulein" geht zurück auf die Engländerin Mary Ward (1585-1645), die Gründerin der Gemeinschaft der Maria-Ward-Schwestern.

Seit 1748 widmeten sich die Schwestern auch in Aschaffenburg der Mädchenbildung, womit unsere Schule zu den traditionsreichsten Bildungseinrichtungen der Stadt Aschaffenburg, ja Bayerns gehört. Nach wechselnden Standorten (Dalbergstraße, Brentanohaus) fand die Schule am Marktplatz, im Zentrum von Aschaffenburg, von 1764 bis 1961 eine bleibende Wirkungsstätte.

Durch den Neubau am Brentanoplatz (1960/61) und mehrere An-, Um- und Erweiterungsbauten erhielt die Schule ihre heutige Gestalt. Im Schuljahr 2006/2007 wurde der Schule noch eine Cafeteria angegliedert. Damit kommen die Schülerinnen in den Genuss eines leckeren Mittagessens.

Schulträger war bis zum 31.12.2007 die Congregatio Jesu (CJ), heute ist es die Maria-Ward-Stiftung Aschaffenburg, die neben unserer Schule noch eine Realschule und einen Kindergarten in Würzburg unterhält.

Früher unterrichteten überwiegend Maria-Ward-Schwestern als Lehrkräfte an unserer Schule, um die Mädchenbildung im Sinne der Ordensgründerin zu fördern. Zwar gibt es seit einigen Jahren keine Schwester mehr an unserem Haus, dafür haben wir aber viele engagierte Lehrkräfte, die sich im Geist der Schwestern um die Schülerinnen kümmern.

Zum Schuljahr 2015/2016 installierte der Schulträger für jede Schulart eine eigene Schulleitung, um so das jeweilige Profil zu schärfen. 

Auch wurde die technische Ausstattung der Schule in den letzten Jahres auch Dank unseres Fördervereins modernisiert: Computer, Beamer, Internet und Dokumentenkameras gehören zur Grundausstattung. Moderne Unterrichtsformen sind selbstverständlich.

Maria Ward Schule - Tradition trifft Moderne