Besuch unserer Partnerschule in Lyon

Klasse 10b

Montag: Montagmorgen so gegen 12:00 Uhr begann die aufregende Reise. Wir trafen uns alle mit vollgepackten Reisetaschen und freuten uns schon jetzt auf eine achtstündige Zugfahrt. In Lyon angekommen waren wir sehr nervös endlich auf unsere Austauschpartnerin zu treffen. bei der freundlichen Gastfamilie angekommen Wurde uns noch eine Kleinigkeit zu essen angeboten. Danach fielen wir erschöpft und mit großer Vorfreude auf den folgenden Tag ins Bett. (Caroline Neuber& Leonie Klein)

Dienstag: Am Dienstagmorgen waren wir zuerst mit unseren Austauschpartnern im Unterricht. Da unsere Austauschpartner nicht alle in dieselbe Klasse gehen, hatten wir alle verschiedene Fächer. Es war sehr interessant, zu sehen, wie in Frankreich Physik, Englisch, Deutsch usw. unterrichtet werden. Nach zwei Stunden Unterricht haben wir uns dann alle ohne Austauschpartner, die leider bis nachmittags Unterricht hatten, getroffen und sind gemeinsam zum Amphitheater gelaufen bzw.  mit der Seilbahn den Berg hochgefahren, wo wir dann ein gemeinsames Picknick gemacht haben und unsere mitgebrachten Sandwiches und andere leckere Sachen gegessen haben. Auf dem Weg dorthin haben wir schon viel von Lyon gesehen, doch vom Amphitheater aus hatte man einen wunderschönen Ausblick  auf die ganze Stadt. Nach dem Picknick sind wir noch ein Stück weiter den Berg hoch zur Basilika von Lyon gelaufen. Nachdem wir diese von außen und innen besichtigt haben, haben wir nochmal den Ausblick auf Lyon genossen, bevor wir den langen und anstrengenden Weg nach unten angetreten haben. Nach einer kleinen Wanderung durch die wunderschöne Altstadt von Lyon hatten wir ein paar Stunden Freizeit, die jeder für sich nutzen konnte. So waren manche zum Beispiel Eis essen und andere haben schon ein paar Souvenirs gekauft. Anschließend haben wir uns wieder mit unseren Austauschpartnern getroffen und mit ihnen den Abend verbracht, bis wir uns alle zusammen mit den Austauschpartnern zum Bowlen getroffen haben. Wir hatten alle sehr viel Spaß und waren froh, nach diesem langen, anstrengenden und ereignisreichen Tag endlich ins Bett zu kommen. (Lea Ruf)

Mittwoch: Am Morgen waren wir wie jeden Tag im Unterricht oder hatten, wenn unsere Austauschpartner/-innen frei hatten, zusammen mit ihnen eine Pause. Der Unterricht hinterließ bei vielen von uns unterschiedliche Eindrücke. Doch die meisten von uns waren sich einig, dass der Unterricht bei uns disziplinierter und auch etwas strenger abläuft, was aber sowohl bei uns als auch in Frankreich vom Lehrer abhängt. Nach dem Unterricht trafen wir uns (ebenfalls wie jeden Tag) vor dem Schulgebäude. Heute hatten wir als großen Exkursionspunkt das „Musée de la Confluence“ geplant. Die Confluence ist der Zusammenfluss der beiden Flüsse Rhône und Saône, der die Presqu'île, die Halbinsel, bildet. Zusammen mit unseren Lehrern und den beiden französischen Lehrkräften machten wir uns nach dem Ankommen von allen deutschen Schülerinnen auf den Weg zum Museum. Wir sind in der Rue de la République in Richtung Bellecour gelaufen. In dieser Straße (Rue de la République) waren viele Geschäfte, die wir am Dienstag noch nicht entdeckt hatten und überlegten uns so schon mal Programm für unseren freien Nachmittag mit unseren Austauschpartner/-innen heute. Der Platz Bellecour ist, wie der Name schon sagt, ein sehr schöner Platz. Man hat wieder den Blick auf Notre-Dame Fourvière auf dem Hügel von Lyon, die wir am Tag zuvor schon besichtigt hatten. Außerdem waren rund um den Platz viele schöne alte Gebäude, die man auch in der ganzen Stadt bewundern konnte. Ein typisches Merkmal für diesen Platz ist der rote Sand. Der Platz ist nicht geteert, sondern besteht aus rotem Sand. Leider wurde dieser rote Sand für uns zum Verhängnis, da an diesem Tag das Wetter nicht so schön war und bei Regen wird der rote Sand zu roten Schlamm. Bei Bellecour nahmen wir die Metro und danach die Straßenbahn und nochmal den Bus zum vorhin schon erwähnten Musée de la Confluence. Das Museum ist von außen sehr imposant und deshalb waren viele von uns positiv beeindruckt von der Architektur des Gebäudes. Im Inneren fanden wir einzelne Säle zu verschiedenen Themen. In den meisten Sälen ging es um Tiere und deren Entwicklung. Aber in einem Saal konnte man auch die Entwicklung der Gesellschaft, das an technischen Fortschritten gezeigt wurde, bestaunen. Ein weiterer Saal drehte sich um die Reise zum Nordpol. In allen Sälen wurden die Themen sehr genau und nachhaltig beschrieben und anschaulich dargestellt. Durch die Vielfalt der dargebotenen Themen war für jeden Geschmack etwas Passendes dabei. Nach 1 1/2 Stunden Freizeit in dem Museum nahmen wir den Bus zum Einkaufszentrum Confluence wo wir uns mit unseren Austauschpartner/-innen treffen sollten. Ein paar waren schon da, doch andere mussten warten, da ihre Partner/-in noch Schul hatte. Doch auch diese trafen bald ein. Der Nachmittag wurde an unterschiedlichen Orten verbracht, doch die meisten von uns gingen zusammen mit ihren Austauschpartner/-innen shoppen. Auch an diesem Abend fielen wir sicher alle müde und geschafft, aber voller Vorfreude auf den nächsten Tag, in unser Bett. (Anna Pistner)

 

Donnerstag: Der vorletzte Tag begann für die einen mit länger schlafen, für die anderen mit Unterricht bei ihren Austauschschülern. Danach fuhren wir alle gemeinsam zu den Hallen von Paul Bocuse. In dieser Markthalle gab es sehr viel feines (und teures) Essen wie Fisch, Fleisch, Macarons... . Während wir uns dort umschauten und etwas kauften, machten wir nebenbei ein Quiz über die Markthalle (auf französisch natürlich). Nach unserer Mittagspause ging es weiter auf den Hügel „La Croix-Rousse" auf dem wir beeindruckende Wandmalereien und versteckte Gänge entdeckten. Als nächstes gingen wir in das Miniaturmuseum, in dem wir echte Filmrequisiten und in Miniaturen dargestellte Räume bestaunen konnten. Abends ließen manche den Abend zuhause mit ihren Austauschschülern ausklingen, viele andere gingen in eine Bar. (Valentina Kargol)

Freitag: Freitagmorgen mussten wir uns leider schon wieder von unserer Gastfamilie und unserer Austauschpartnerin verabschieden, was uns allen sehr schwer viel. Trotzdem waren wir froh endlich wieder nach einer langen Zugfahrt zu Hause zu sein. (Caroline Neuber& Leonie Klein)


Lyon - Bilder

 

Die Maria-Ward-Schule hat erfreulicherweise nach einiger Suche wieder eine französische Partnerschule
gefunden und zwar das "Lycée Ampère" in Lyon.

Schülerinnen aus den Klassen 10a und 10b konnten im März nach Lyon fahren und die französischen
SchülerInnen kamen im Mai zu uns.

Web Darstellung: Schülergruppe der MWS Homepage, LK

Bilder: Frau Jäkel