Veranstal­tungen

Die Maria Ward Schule informiert hier über vergangene und anstehende Termine, Veranstaltungen und Events.

Nicht verpassen!

Kommende Veranstaltungen

Schulinterne Veranstaltungen sind hell hinterlegt, Veranstaltungen für das Gymnasium gelb, für die Realschule beige. Öffentliche Veranstaltungen sind blau hinterlegt.

Friday
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07
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2026
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2026
Letzter Schultag
MWS

Am Freitag, 31. Juli endet das Schuljahr 2025-2026.

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Vergangene Veranstaltungen

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2026
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2026
Poole an Pfingsten 2026: „Yes“…ooops…“ja“!
Poole, Südengland

Wenn Schülerinnen im Laufe einer Sprachreise anfangen, englisch zu denken, (und deutschen Mitschülerinnen auf Englisch antworten) dann ist ein wichtiges Ziel einer Sprachreise erreicht. So geschehen bei der jährlich in den Pfingstferien stattfindenden Feriensprachreise nach Poole/Südengland, an der dieses Jahr 15 Schülerinnen der Maria-Ward-Schule sowie 4 Schüler und Schülerinnen von anderen Schulen teilgenommen haben. Das zehntägige Programm in England ist dicht: vormittags Unterricht in der Sprachschule, danach Ausflüge zu Kultur- und Natur-Sehenswürdigkeiten der Region Dorset. Die bezaubernde Küste der Pilcherfilme zählt auch dazu! Drei größere Tagesausflüge führten die Gruppe nach Oxford, Bath und in die Hauptstadt London und bot den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Geschichte, Traditionen und den Alltag Englands. Untergebracht sind Lehrer und Schülerinnen in Gastfamilien, wo die Erlebnisse des Tages – natürlich auf Englisch – bei einem englischen Dinner ausgetauscht wurden, ein perfekter Abschluss des Tages.

Der Unterricht in der Sprachschule hat die Schülerinnen überzeugt: Lerngruppen mit maximal zehn Personen, geleitet von Muttersprachlern, kein Notendruck und eine kreative Herangehensweise: So wurden während des Aufenthalts zwei Theaterstücke einstudiert und aufgeführt – Adaptionen von Shakespeares Romeo und Julia sowie Ein Sommernachtstraum. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Der Unterricht in England ist viel besser als zuhause – und das ist kein Kompliment, das ist eine Tatsache!“.

Die Stimmung und das Wetter waren hervorragend. Ob bei Wasserschlachten am Strand oder auf dem legendären South West Coast Path: Die anfängliche Skepsis, eine Wanderung entlang der spektakulären Küstenpfade zu unternehmen, verflog schnell angesichts der atemberaubenden Aussichten.

Am Ende der zehn Tage war die Motivation, nach Hause zufahren, gering – eine Schülerin wollte sich sogar im Schrank verstecken, um die Heimreise zu verpassen! Kein Wunder also, dass es bereits jetzt Interessent:innen für eine nächste Englandfahrt im kommenden Jahr gibt.

Andrea Scholz und Ulrike Reidl

 

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Friday
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2026
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2026
Die Stadt läuft: Der Hypocitylauf
Aschaffenburg

Perfektes Laufwetter begrüßte am Freitag, 8. Mai 2026, eine begeisterte Schar junger Sportlerinnen der Maria-Ward-Schule. Am blauen Klavier im Schöntal versammelten sich die Schülerinnen, die Startnummern und MWS-Laufshirts bereits am Vortag erhalten hatten. Die aufgeregten Gesichter spiegelten die Vorfreude wider, während Gruppenfotos gemacht wurden und das Aufwärmen begann. 55 Mädchenzeigten auf der grünen Wiese eine konzentrierte Ernsthaftigkeit, denn Verletzungen sollten vermieden werden.

Die zwei Schülerläufe starteten pünktlich: Um 16:30 Uhr liefen die Jahrgänge 2016–2020, um 17:00 Uhr die Jahrgänge 2011–2013. Im Ziel warteten erschöpfte, aber glückliche Teilnehmerinnen auf ihre Belohnung: Der Elternbeirat der Maria-Ward-Schule übergab jeder Läuferin eine kleine Trinkflasche als Dankeschön.

In der Stadt herrschte wie jedes Jahr eine ausgelassene, mitreißende Atmosphäre. Überall sah man sportliche Energie, Gespräche drehten sich um die Läufe, und die Vorfreude auf das nächste Jahr war deutlich spürbar. Die Siegerehrung um 18:00 Uhr setzte dem Event die Krone: Zwei Mädchen durften sich über Platzierungen auf dem Siegertreppchen freuen. Christiane Heininger (8C Realschule) gewann in der Altersklasse 15 den ersten Platz, Annabelle Kormannaus der Klasse 5a des Gymnasiums belegte in der Altersklasse W11 den zweiten Platz.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen für ihren Einsatz und ihre Leidenschaft für den Sport und ein großes Dankeschön den Sportlehrkräften und dem Elternbeirat für die Vorbereitung und Unterstützung!

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Friday
1
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05
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2026
Friday
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05
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2026
„Fahrrad, Freundschaft, Frankreich: Abschluss des Erasmus+ - Projekts in Montélimar“
Montélimar, Frankreich

Im April 2026 fand das dritte und abschließende Treffen des aktuellen Erasmus+ -Projekts zum Thema Fahrrad in Montélimar, Südfrankreich, statt. Das Maria-Ward-Gymnasium, das seit Jahren erfolgreich von der EU kofinanzierte Austauschprojekte durchführt, entsandte 17 Schülerinnen der 10. und 11. Klasse – alle hatten die Wahl, entweder nach Belgien oder Frankreich zu reisen.

Nach einer reibungslosen Zugfahrt empfing das sonnige Montélimar die Gruppe mit offener Vorfreude. Bevor das offizielle Programm begann, erkundeten die Schülerinnen am Familientag gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen die nähere und weitere Umgebung.

Ab Montag tauchten die Gäste in den typisch französischen Schulalltag ein – mit Unterricht bis in den späten Nachmittag. Neben dem regulären Stundenplan standen kreativ-praktische Aktivitäten rund um das Thema Fahrrad auf dem Programm: In einem Workshop berechneten die Teilnehmerinnen, wie viel Energie durch verschiedene körperliche Aktivitäten erzeugt wird. Ein besonderes Highlight war dabei ein Fahrrad-Smoothiemaker, bei dem durch das Treten der Pedale ein Mixer angetrieben wurde – und das Obst zu einem köstlichen Smoothie verarbeitet wurde.

Ein unvergessliches Erlebnis war der Ausflug zur Velorail im Norden der Ardèche. In Gruppen von fünf „radelten“ dieJugendlichen in Draisinen auf einer stillgelegten Bahnstrecke 12 Kilometer durch ein malerisches Tal. Die Rückfahrt erfolgte im historischen Zug mit offenem Waggon – ein Erlebnis, das alle begeisterte.

Um die Motivation fürs Radfahren nachhaltig zu fördern, gestalteten die Schülerinnen in Teamarbeit kreative Poster, die zum Radfahren animieren sollen. Diese werden in den kommenden Wochen im Maria-Ward-Gymnasium ausgestellt.

Kulturelle Höhepunkte waren eine Stadtrallye durch Montélimar mit Empfang im Rathaus sowie Ausflüge nach Grignan (mit Führung durch das prächtige Schloss) und nach Avignon (Besuch des Papstpalasts und der Altstadt).

Die Woche bot den Schülerinnen nicht nur die Möglichkeit, Freundschaften zu vertiefen und die französische Kultur hautnah zu erleben, sondern auch, Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch spürbar zu verbessern. Ein zentrales Ziel der Erasmus+ -Projekte – Verständnis für die Vielfalt in der EU – wurde so lebendig umgesetzt.

Die Rückreise verlief dank fast pünktlicherZüge ebenfalls problemlos. Private Anschlussbesuche sind bereits in Planung, was dank der guten Zugverbindung einfach umzusetzen ist. So rückt Europa wiederein Stück näher zusammen – ganz nach dem Motto:
„Geeint in Vielfalt“ – „Unie dans la diversité“ – „In verscheidenheid verenig“– „United in diversity“

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Wednesday
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2026
Wednesday
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2026
Exkursion Gedenkstätte Dachau
Dachau

„Nie wieder ist jetzt“ – Die 9. Klassen der Maria-Ward-Realschule auf Spurensuche in Dachau. Es ist ein strahlender Vormittag an diesem 22. April 2026. Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel, die Bäume am Straßenrand stehen in voller Blüte und die frische Frühlingsluft trägt das Versprechen von neuem Leben in sich. Doch als die Schülerinnen der 9. Klassen der Maria-Ward-Realschule den Kiesweg der KZ-Gedenkstätte Dachau betreten, wirkt diese Idylle plötzlich wie ein schmerzhafter Widerspruch. Das fröhliche Vogelgezwitscher und das warme Licht stehen in einem fast unerträglichen Kontrast zu der grausamen Geschichte, die hinter den Zäunen und Mauern dieses Ortes lauert. Schon zu Beginn wurde die historische Schwere des Ortes durch ein altes Münchner Sprichwort verdeutlicht, das die damalige Angst der Bevölkerung zusammenfasste: „Lieber Gott, mach mich stumm, dass ich nicht nach Dachau kumm.“ Dachau war Teil eines gewaltigen Apparats aus rund 1.400 Lagern. Vor Ort erfuhren die Schülerinnen von einem perfiden System, das Menschen nach vermeintlicher „Nützlichkeit“ bewertete und ihnen durch unterschiedliche Aufgaben Überlebenschancen suggerierte, während andere systematisch vernichtet wurden. Besonders eindrücklich war die Darstellung der absurden Gegensätze innerhalb des KZ-Wirtschaftssystems: Während Häftlinge verhungerten, wurden Angora-Hasen gezüchtet, um edle Wolle für Soldatenkleidung zu gewinnen. Im Gegensatz dazu herrschte im Bombenräumungskommando die höchste Sterblichkeit. Gefangene mussten unter Lebensgefahr Blindgänger entschärfen. Die Schülerinnen hörten von Franz, einem Überlebenden, der ein halbes Jahr in diesem Kommando arbeitete und als einziger in der Gruppe nicht beim Entschärfen starb. Er weiß bis heute nicht, wie ihm das gelang. Gegen Ende des Krieges mussten vor allem russische Gefangene in Dachau Waffen produzieren – Waffen, mit denen im Anschluss ihr eigenes Land bombardiert wurde. Die nackten Zahlen zur Befreiung hinterließen tiefe Betroffenheit: Das Durchschnittsgewicht eines Häftlings betrug am Ende lediglich 37 kg. Kritisch wurde auch die Gedenkkultur selbst beleuchtet. Lange Zeit wurden Opfergruppen wie Homosexuelle oder als „asozial“ stigmatisierte Menschen in der offiziellen Erinnerung ausgegrenzt. Für die Mädchen schwierig nachzuvollziehen, da die Häftlinge aufgrund der Ausgrenzung durch die Nationalsozialisten erst im Konzentrationslager landeten. Der Besuch verdeutlichte den Schülerinnen den elementaren Unterschied zwischen Staatsformen: Während eine Diktatur auf Angst basiert, lebt eine Demokratie von Vertrauen und Pluralismus. Der Satz „Nie wieder ist jetzt“ bleibt eine dauerhafte Verpflichtung. Als junge Frauen tragen die Schülerinnen dieses Bewusstsein nun in die Zukunft, um sicherzustellen, dass sich solche Verbrechen niemals wiederholen.

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