Veranstaltungen
Die Maria Ward Schule informiert hier über vergangene und anstehende Termine, Veranstaltungen und Events.

Kommende Veranstaltungen
Schulinterne Veranstaltungen sind hell hinterlegt, Veranstaltungen für das Gymnasium gelb, für die Realschule beige. Öffentliche Veranstaltungen sind blau hinterlegt.
Vergangene Veranstaltungen
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Mitten im Altstadtfriedhof liegt der „Sternengarten” –ein stiller Ort voller Erinnerungen. Zwischen Blumen, bemalten Steinen und kleinen Figuren gedenken Familien aus Aschaffenburg und Umgebung ihrer Kinder, die viel zu früh gestorben sind. Der Garten entstand auf Wunsch betroffener Eltern gemeinsam mit dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg. Seitdem ist er ein geschützter Platz für Trauer, Trost und Begegnung geworden. Am Dienstag, 21.4.26, waren Schülerinnen der Klasse 10 B der Maria-Ward-Realschule dort – begleitet von Johannes Pfaff vom Kinderhospizdienst. Mit großer Sorgfalt entfernten sie Laub aus den Beeten, gossen die Pflanzen vom nahen Brunnen und gingen achtsam mit den persönlichen Erinnerungsstücken um. Als eigenes Zeichen legten sie selbst bemalte Muscheln am Rand des Sternenfeldes nieder. In einem stillen Gebet gedachten die Schülerinnen der verstorbenen Kinder, ihrer Eltern und Geschwister. „Der Sternengarten ist ein Ort, an dem Trauer sichtbarsein darf – und Familien spüren, dass sie nicht allein sind”, sagte Johannes Pfaff. „Solche Begegnungen mit Jugendlichen zeigen, wie wertvoll Mitgefühl und gemeinsames Erinnern sind.” Für die Schülerinnen wurde der Besuch zu einer tiefen Erfahrung. Beim anschließenden Eis tauschten sie ihre Eindrücke aus – bewegt davon, wie viel Kraft in kleinen Gesten liegt. Der Sternengarten lebt weiter durch all diese Berührungen.

Wie vielfältig, spannend und zukunftsreich eine Ausbildung im Handwerk sein kann, erfuhren die Schülerinnen der Maria-Ward-Schule Aschaffenburg im Rahmen ihrer Berufsorientierung aus erster Hand. Mit einer gelungenen Kombination aus Information, Praxisnähe und Ausblick auf kommende Veranstaltungen rückte das Thema „Ausbildung und Perspektiven im Handwerk“ in den Mittelpunkt des Schulalltags.
Am Freitag, 27. März 2026, fand dazu ein schulinterner Vortrag statt, der gezielt die Neugier der Jugendlichen weckte. Als Referenten konnten mit Kreishandwerksmeister Matthias Kreß und Jacqueline Gehrmann, Ausbildungsakquisiteurin und Karriereberaterin der HWK, zwei ausgewiesene Fachleute gewonnen werden. Gemeinsam vermittelten sie den Schülerinnen ein lebendiges Bild der handwerklichen Berufswelt – fernab von Klischees und mit vielen konkreten Einblicken aus der Praxis.
Zunächst nahmen die 8. Klassen des Gymnasiums von 10:25 bis 11:10 Uhr an der Veranstaltung teil, im Anschluss wurden die Schülerinnen der Realschule informiert. Anschaulich und authentisch zeigten die Referenten auf, welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten eine Ausbildung im Handwerk bietet – von kreativen Tätigkeiten bis hin zu technischen Berufen mit besten Zukunftsaussichten.
Dabei wurde deutlich: Das Handwerk ist modern, vielseitig und bietet hervorragende Karriereperspektiven. Ob als Einstieg in die Berufswelt, als Grundlage für eine spätere Selbstständigkeit oder als Sprungbrett für Weiterqualifizierungen – die Möglichkeiten sind ebenso breit gefächert wie die Berufe selbst.
Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der Ankündigung einer praxisnahen Folgeveranstaltung: der „Jobmeile des Handwerks“ der Kreishandwerkerschaft Aschaffenburg. Diese findet am Samstag, 18. April 2026, von 9:00 bis 14:00 Uhr auf dem Gelände des Bildungszentrum der Handwerkskammer Aschaffenburg statt.
Dort haben die Jugendlichen die Gelegenheit, rund 50 verschiedene Handwerksberufe hautnah kennenzulernen. Meister, Ausbilder und Auszubildende stehen für Gespräche bereit, beantworten Fragen und geben spannende Einblicke in ihren Berufsalltag. So wird Berufsorientierung greifbar – und vielleicht auch zur Inspiration für den eigenen Lebensweg.
Mit solchen Angeboten zeigt die Schule einmal mehr, wie wichtig ihr eine fundierte und praxisnahe Werte- und Berufsorientierung ist. Für viele Schülerinnen dürfte der Blick ins Handwerk an diesem Tag neue Türen geöffnet haben – und vielleicht sogar erste Ideen für die eigene Zukunft geweckt haben.

Kurz vor Beginn der Osterferien wurde es in der St. Gertrud noch einmal besonders feierlich und zugleich nachdenklich: Die rund 1000 Schülerinnen der Maria-Ward-Schule Aschaffenburg versammelten sich am Freitag, 27. März 2026, zu zwei vorösterlichen Gottesdiensten. Zunächst nahmen die Schülerinnen der Mädchenrealschule Platz, im Anschluss folgten die Gymnasiastinnen – und alle erlebten eine eindrucksvolle Stunde der Besinnung.
Im Mittelpunkt stand ein Thema, das aktueller kaum sein könnte: Vergebung. Vorbereitet und gestaltet wurde der Gottesdienst von Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe. Mit viel Einfühlungsvermögen und Nähe zum eigenen Alltag gelang es ihnen, die Bedeutung von Versöhnung greifbar zu machen.
Denn Konflikte und Missverständnisse gehören zum Leben – das wurde in eindrücklichen Beispielen aus dem Alltag der Schülerinnen deutlich. Ob Streit in der Familie, Spannungen in der Klasse oder Unstimmigkeiten im Freundeskreis: Die Jugendlichen zeigten auf, wie schnell solche Situationen entstehen können, aber auch, wie wichtig es ist, Wege aus ihnen heraus zu finden. Vergebung und Versöhnung wurden dabei als zentrale Schritte dargestellt, um sowohl mit sich selbst als auch mit anderen neu und gestärkt umzugehen.
Besonders eindrucksvoll war die Botschaft der „seelischen Hygiene“: Wer loslassen, verzeihen und neu beginnen kann, schafft die Grundlage für echte Gemeinschaft. Frieden zu stiften – im Kleinen wie im Großen – wurde so als gemeinsame Aufgabe aller erlebbar.
Unterstrichen wurde dies durch passende biblische Texte, Gebete und Lieder, die die Themen Konfliktlösung und Aussöhnung aufgriffen. Immer wieder wurde dabei auch der Blick auf das eigene Handeln gelenkt: Jeder Mensch macht Fehler und ist zugleich auf die Vergebung anderer angewiesen. Das Vertrauen auf den liebenden Gott, der uns annimmt trotz unserer Fehler und Schwächen spielte eine zentrale Rolle und bot vielen einen zusätzlichen Anker der Orientierung.
Ein besonders bewegender Moment entstand am Ende des Gottesdienstes: Beim Friedensgruß und dem gemeinsamen Vaterunser fassten sich alle an den Händen. Für einen Augenblick wurde aus vielen Einzelnen ein starkes „Wir“ – spürbar, verbindend und ermutigend.
So gingen die Schülerinnen nicht nur mit Vorfreude, sondern auch innerlich gestärkt in die Osterferien – mit dem Bewusstsein, dass Versöhnung möglich ist und Gemeinschaft dort wächst, wo Menschen bereit sind, einander die Hand zu reichen.

Am Mittwoch, 25. und Donnerstag, 26. März zeigte unsere Theatergruppe jeweils ab 18 Uhr "In 80 Tagen um die Welt" nach Jules Verne und begeisterte dabei die zahlreichen Gäste.
Hier geht es zur Besprecheung im Main-Echo: