Maria Ward Gymnasium

ERASMUS+ - Schule

Schülerinnen mit EU-Flagge
Schülerfahrten

Angebotene ERASMUS+ Fahrten

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Erasmus-Austausch
Von den Azoren bis nach Ungarn

In ganz Europa werden Kontakte geknüpft und gegenseitige Besuche ermöglicht. Die Berichte zu vergangenen Erasmus-Projekten finden Sie auf der Startseite unter "Erasmus+".

Vergangene ERASMUS+ Projekte und Fahrten

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2026
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2026
„Fahrrad, Freundschaft, Frankreich: Abschluss des Erasmus+ - Projekts in Montélimar“
Montélimar, Frankreich

Im April 2026 fand das dritte und abschließende Treffen des aktuellen Erasmus+ -Projekts zum Thema Fahrrad in Montélimar, Südfrankreich, statt. Das Maria-Ward-Gymnasium, das seit Jahren erfolgreich von der EU kofinanzierte Austauschprojekte durchführt, entsandte 17 Schülerinnen der 10. und 11. Klasse – alle hatten die Wahl, entweder nach Belgien oder Frankreich zu reisen.

Nach einer reibungslosen Zugfahrt empfing das sonnige Montélimar die Gruppe mit offener Vorfreude. Bevor das offizielle Programm begann, erkundeten die Schülerinnen am Familientag gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen die nähere und weitere Umgebung.

Ab Montag tauchten die Gäste in den typisch französischen Schulalltag ein – mit Unterricht bis in den späten Nachmittag. Neben dem regulären Stundenplan standen kreativ-praktische Aktivitäten rund um das Thema Fahrrad auf dem Programm: In einem Workshop berechneten die Teilnehmerinnen, wie viel Energie durch verschiedene körperliche Aktivitäten erzeugt wird. Ein besonderes Highlight war dabei ein Fahrrad-Smoothiemaker, bei dem durch das Treten der Pedale ein Mixer angetrieben wurde – und das Obst zu einem köstlichen Smoothie verarbeitet wurde.

Ein unvergessliches Erlebnis war der Ausflug zur Velorail im Norden der Ardèche. In Gruppen von fünf „radelten“ dieJugendlichen in Draisinen auf einer stillgelegten Bahnstrecke 12 Kilometer durch ein malerisches Tal. Die Rückfahrt erfolgte im historischen Zug mit offenem Waggon – ein Erlebnis, das alle begeisterte.

Um die Motivation fürs Radfahren nachhaltig zu fördern, gestalteten die Schülerinnen in Teamarbeit kreative Poster, die zum Radfahren animieren sollen. Diese werden in den kommenden Wochen im Maria-Ward-Gymnasium ausgestellt.

Kulturelle Höhepunkte waren eine Stadtrallye durch Montélimar mit Empfang im Rathaus sowie Ausflüge nach Grignan (mit Führung durch das prächtige Schloss) und nach Avignon (Besuch des Papstpalasts und der Altstadt).

Die Woche bot den Schülerinnen nicht nur die Möglichkeit, Freundschaften zu vertiefen und die französische Kultur hautnah zu erleben, sondern auch, Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch spürbar zu verbessern. Ein zentrales Ziel der Erasmus+ -Projekte – Verständnis für die Vielfalt in der EU – wurde so lebendig umgesetzt.

Die Rückreise verlief dank fast pünktlicherZüge ebenfalls problemlos. Private Anschlussbesuche sind bereits in Planung, was dank der guten Zugverbindung einfach umzusetzen ist. So rückt Europa wiederein Stück näher zusammen – ganz nach dem Motto:
„Geeint in Vielfalt“ – „Unie dans la diversité“ – „In verscheidenheid verenig“– „United in diversity“

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Saturday
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2026
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17
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2026
Erasmus-Projekt der MWS: Belgische Fahrradkultur begeistert
Belgien

Malle/Antwerpen – Seit Jahren sind die von der EU kofinanzierten Erasmus+-Projekte fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts des Maria-Ward-Gymnasiums (MWS) in Aschaffenburg. Das aktuelle Projekt, das sich rund um das Thema Fahrrad dreht, vereint Schülerinnen der 10. und 11. Klassen mit Partnerschulen aus Malle (Belgien) und Montélimar (Frankreich).Nach dem ersten Treffen im November in Aschaffenburg trafen sich dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer nun für eine intensive Projektwoche in Malle –und erlebten hautnah, was es bedeutet, in einem wahren „Fahrradland“ zu leben. Belgien wurde nicht zufällig als Austauschpartner gewählt: Das Land gilt als Vorreiter in Sachen Fahrradkultur. Für die deutschen Schülerinnen war es eine prägende Erfahrung, zu sehen, wie selbstverständlich und sicher der Schulweg mit dem Rad bewältigt wird. „Morgens und nachmittags mussten Verkehrshelfer den regen Fahrradverkehr vor den Schultoren regeln – ein Bild, das bei uns so nicht denkbar wäre“, berichtet eine begleitende Lehrkraft. Die Begeisterung der belgischen Jugendlichen für das Radfahren sprang schnell auf die Gäste über. Das Programm in Malle war abwechslungsreich und gut durchdacht: Nach einem Familientag standen in der Schule Workshops auf dem Plan, in denen die Schülerinnen lernten, wie man ein Fahrrad wartet – vom Reifenwechsel über das Ölen der Kette bis hin zur Einstellung der Bremsen. Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Radtour zum nahegelegenen Zisterzienserkloster, die mit einer Führung und dem Besuch eines Gottesdienstes abschloss. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel, kombiniert mit einer Stadtrallye. Auch Antwerpen stand auf dem Programm: Eine englischsprachige Stadtführung und der Besuch des Auswanderermuseums der Red Star Line boten den Jugendlichen die Möglichkeit, Migration aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. „Die Geschichten der Auswanderer, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Amerika aufbrachen, haben uns sehr berührt“, erzählt eine Schülerin. Für die begleitenden Lehrkräfte war es erneut beeindruckend zu sehen, wie schnell sich die Jugendlichen aus verschiedenen Ländern annähern. Der Austausch über kulturelle Unterschiede und gemeinsame Werte fördert nicht nur das Verständnis, sondern schafft oft auch Freundschaften, die über Jahre hinweg bestehen bleiben. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Baustein für ein geeintes Europa. Da Belgien mit dem Zug gut erreichbar ist, können zukünftig auch private Treffen folgen. Das nächste Projekttreffen findet im April in Montélimar statt – die Vorfreude ist bereits groß!

Andrea Scholz und Ulrike Reidl

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2025
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2025
MWS: Erasmus+ Austauschprojekt rund ums Fahrrad
Maria Ward Gymnasium

Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder eine ganze Anzahl von EU-geförderten Erasmus+ Projekten am Maria Ward Gymnasium. So besuchten uns Mitte November für eine Woche je neun Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften aus Montelimar in Frankreich und Malle in Belgien. Ihre Austauschpartnerinnen kommen aus den 10. und 11. Klassen. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Projektsstand das Thema Fahrrad– in all seinen Facetten.

So gab es zahlreiche theoretische und praktische Aktivitäten, in denen Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Ländern zusammenarbeiteten, wobei die Sprache der Wahl natürlich Englisch war. Zum einen recherchierten die Teilnehmer z.B. zum Thema „Frauen und Radfahren“, zu Städten mit vorbildhaftem Radfahrkonzept und führten eine Umfrage zum Radfahrverhalten der MWS Schülerinnen durch. Darüber hinaus gab es praktische Workshops: So lernten die Teilnehmenden, wie man einen beschädigten Fahrradschlauch repariert und bauten Modelle beeindruckender Fahrradbrücken und -parkhäuser aus aller Welt. In einer frühmorgendlichen Aktion vor dem Unterricht verteilten dieTeilnehmer Süßigkeiten als Belohnung an Schülerinnen, die mit dem Rad zur Schule kamen und Flyer an die Fahrer von Elterntaxis, die ihre Kinder im Halteverbot aussteigen ließen.

In einer weiteren Aktion wurde die offene Ganztagesschule der MWS mit Rollern und Fahrrädern ausgestattet, die vor allem von Eltern gespendet wurden. So können die Schülerinnen jetzt in den Pausen ihre Fahrfertigkeiten spielerisch trainieren.

Außerdem wurde im Rahmen des Projekts die Preisverleihung vom Stadtradeln in der MWS abgehalten, kombiniert mit einem englischen Vortrag des Fahrradbeauftragen der Stadt Jörn Büttner. Zusätzlichen Input zum Thema nachhaltige Mobilität bot der Dokumentarfilm „Bikes vs. Cars“ im Casino.

Neben all der thematischen Arbeit gab es natürlich auch diverse Aktivitäten wie Stadterkundung, der obligatorische Ausflug nach Frankfurt. Eine Abschiedsparty in der Schule rundete die Woche ab.

Nicht nur am Familientag, sondern während der ganzen Woche organisierten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche zusätzliche private gemeinsame Aktivitäten. Dadurch konnte sich die Gruppe umso besser kennenlernen und das Ziel von Erasmus, junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen zu bringen, wurde klar erfüllt. Es entstanden neue Freundschaften und Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen.

Der Abschied fiel dank der Vorfreude auf die Gegenbesuche im kommenden Jahr deutlich leichter.

 

Andrea Scholz und Ulrike Reidl

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