Veranstaltungen
Die Maria Ward Schule informiert hier über vergangene und anstehende Termine, Veranstaltungen und Events.

Kommende Veranstaltungen
Schulinterne Veranstaltungen sind hell hinterlegt, Veranstaltungen für das Gymnasium gelb, für die Realschule beige. Öffentliche Veranstaltungen sind blau hinterlegt.
Am Dienstag 15. September beginnt das neue Schuljahr mit Klassleiterstunden und Gottesdiensten für die 6. bis 13. Jahrgangsstufe, um das Lernen und Zusammensein unter den Segen Gottes zu stellen. Ende gegen 12.00 Uhr.
Die neuen 5. Klassen treffen sich um 8.15 Uhr auf dem Pausenhof, wo die Eltern zum Elterncafé eingeladen sind. Der erste Schultag für die neuen Schülerinnen endet bereits gegen 10.15 Uhr.
An ihrem zweiten Schultag werden unsere neuen Schülerinnen in einem Gottesdienst in der Hauskapelle begrüßt. Dabei nehmen sie nicht nur einen Halbedelstein mit, sondern die erbauliche Zusage: Du bist wertvoll, du bist einzigartig, du bist wunderbar, wie du bist!
Die drei 10. Klassen besuchen bei ihren Studien- oder Abschlussfahrten interessante Regionen des europäischen Auslandes und wachsen dort als Gruppe weiter zusammen. Ein guter Auftakt in ein wichtiges letztes Schuljahr an der Realschule!
18:00 Uhr, Neue Aula, Lernen lernen,
19.00 Uhr Infos der Schulleitung, anschließend Vorstellung der Hauptfachlehrkräfte im Klassenzimmer
Die beiden 5. Klassen des Gymnasiums fahren von 28.-30. September zu den Kennenlerntagen nach Miltenberg.
Die drei 5. Klassen der Realschule fahren von 30. September bis 2. Oktober zu den Kennenlerntagen nach Miltenberg.
18.30 Uhr im jeweiligen Klassenzimmer
07.10. - 08.10.26 KV Seminar aller Klassensprecherinnen und Verbindungslehrkräfte
Vergangene Veranstaltungen

Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder eine ganze Anzahl von EU-geförderten Erasmus+ Projekten am Maria Ward Gymnasium. So besuchten uns Mitte November für eine Woche je neun Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften aus Montelimar in Frankreich und Malle in Belgien. Ihre Austauschpartnerinnen kommen aus den 10. und 11. Klassen. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Projektsstand das Thema Fahrrad– in all seinen Facetten.
So gab es zahlreiche theoretische und praktische Aktivitäten, in denen Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Ländern zusammenarbeiteten, wobei die Sprache der Wahl natürlich Englisch war. Zum einen recherchierten die Teilnehmer z.B. zum Thema „Frauen und Radfahren“, zu Städten mit vorbildhaftem Radfahrkonzept und führten eine Umfrage zum Radfahrverhalten der MWS Schülerinnen durch. Darüber hinaus gab es praktische Workshops: So lernten die Teilnehmenden, wie man einen beschädigten Fahrradschlauch repariert und bauten Modelle beeindruckender Fahrradbrücken und -parkhäuser aus aller Welt. In einer frühmorgendlichen Aktion vor dem Unterricht verteilten dieTeilnehmer Süßigkeiten als Belohnung an Schülerinnen, die mit dem Rad zur Schule kamen und Flyer an die Fahrer von Elterntaxis, die ihre Kinder im Halteverbot aussteigen ließen.
In einer weiteren Aktion wurde die offene Ganztagesschule der MWS mit Rollern und Fahrrädern ausgestattet, die vor allem von Eltern gespendet wurden. So können die Schülerinnen jetzt in den Pausen ihre Fahrfertigkeiten spielerisch trainieren.
Außerdem wurde im Rahmen des Projekts die Preisverleihung vom Stadtradeln in der MWS abgehalten, kombiniert mit einem englischen Vortrag des Fahrradbeauftragen der Stadt Jörn Büttner. Zusätzlichen Input zum Thema nachhaltige Mobilität bot der Dokumentarfilm „Bikes vs. Cars“ im Casino.
Neben all der thematischen Arbeit gab es natürlich auch diverse Aktivitäten wie Stadterkundung, der obligatorische Ausflug nach Frankfurt. Eine Abschiedsparty in der Schule rundete die Woche ab.
Nicht nur am Familientag, sondern während der ganzen Woche organisierten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche zusätzliche private gemeinsame Aktivitäten. Dadurch konnte sich die Gruppe umso besser kennenlernen und das Ziel von Erasmus, junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen zu bringen, wurde klar erfüllt. Es entstanden neue Freundschaften und Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen.
Der Abschied fiel dank der Vorfreude auf die Gegenbesuche im kommenden Jahr deutlich leichter.
Andrea Scholz und Ulrike Reidl

Die Auffühurng des Theaterstückes Peter Pan war ein großer Erfolg! Rund 40 Schauspielerinnen konnten auf der MWS-Bühne ihr Können in den Hauptrollen, als Piraten oder Kinder im Nimmerland präsentieren und überzeugten durch klare Dialoge vor bezaubernden Bühenbildern. Das Schulorchester untermalte dieses wunderbare Schauspiel mit passender Live-Musik. Frau Jung, Frau Ebert und unsere BUFDI-Kraft Josfina Fischer haben viel Engagement und Zeit in diese Inszenierung investiert, dies wurde mit großem Dank belohnt. Hier kann man in die Probenarbeit schnuppern: einen Einblick...

Hoher Besuch kam am letzten Schultag vor den Osterferien in die Maria Ward Schule - unsere Kultusministerin Anna Stolz und unser Bischof Franz Jung gaben sich die Ehre und zeigten dabei eine große Offenheit. Sie kamen rasch mit den Schülerinnen ins Gespräch, nahmen spontan und aktiv am Morgenkreis einer 10. Realschulklasse teil und unterhielten sich angeregt mit den Fünftklässlerinnen am Gymnasium, die mitten in ihrer EVA (eigenverantwortliches Arbeiten)-Stunde gerne Auskunft gaben. Besonders hervorgehoben wurde der wertschätzende Umgang miteinander, der unsere kirchliche Schule auszeichnet.

Kann Lernen am Gymnasium Spaß machen? Ja, auf jeden Fall! Das sagen zumindest die Schülerinnen der 5. Klassen am Maria-Ward-Gymnasium. Seit diesem Schuljahr haben vier Wochenstunden eigenverantwortliches Arbeiten (= EVA) einen festen Platz im Stundenplan. Da heißt es dann für die Schülerinnen, einen Arbeitsauftrag aus den Fächern Deutsch, Mathe oder Englisch aussuchen, einen gemütlichen Platz finden, Schuhe ausziehen und los geht’s. Besonders das Lernen mit Freundinnen finden sie toll und die freie Entscheidung, was man als nächstes machen kann. Das ist „Mega!“ – So urteilen die Schülerinnen.
Und was sagen Lehrkräfte und Eltern dazu? Auch diese sehen den Vorteil, dass der Spaß am Lernen den Lernerfolg fördert. Durch die Möglichkeit, das Tempo selbst zu bestimmen und den Arbeitsauftrag selbständig zu erarbeiten, wird das Wissen besser verankert. Durch die freien Arbeitsformen haben die Lehrkräfte die Gelegenheit, individuell zu fördern und zu fordern – ganz unabhängig von der Klassengröße. Am Schuljahresanfang stand Methodentraining im Vordergrund. Ungeliebtes Vokabellernen wird interessant, wenn man Schule spielt und die gelernten Vokabeln von der strengen Lehrerin – sprich Klassenkameradin abgefragt werden. Gemeinsam können Schülerinnen ganz verschiedene Methoden ausprobieren und das für sie richtige Lernen entdecken. Die EVA-Stunden sind auch sehr eng an den Fachunterricht angebunden. So ist eine zentrale Einheit das Zeitmanagement und die Selbstorganisation bei einer Deutschschulaufgabe, z.B. die Frage, welche Vorarbeiten in welcher Zeit erledigt werden sollen: Markierungen, Mindmap, Schreibplan? Außerdem bieten die EVA-Stunden die Möglichkeit, den Unterricht zu vernetzen und so Themen von verschiedenen Seiten anzugehen. Geplant ist z.B. eine Ausstellung zu einem Literaturprojekt, in dem die Fächer Deutsch und Kunst zusammenarbeiten. Bei vielen kleinen – und auch größeren – Präsentationen werden Wissen, Kreativität und ein souveräner Vortrag regelmäßig verknüpft. Nach einem halben Jahr der Erprobung ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen: EVA fördert die Selbständigkeit der Schülerinnen, ermöglicht Individualisierung und Differenzierung. Der Lernerfolg spricht für sich – und EVA macht Spaß! (Angela Herget und Karin Herrmann, EVA-Verantwortliche)