Veranstaltungen
Die Maria Ward Schule informiert hier über vergangene und anstehende Termine, Veranstaltungen und Events.

Kommende Veranstaltungen
Schulinterne Veranstaltungen sind hell hinterlegt, Veranstaltungen für das Gymnasium gelb, für die Realschule beige. Öffentliche Veranstaltungen sind blau hinterlegt.
Besondere Tage bei der Gemeinschaft von Taizé können unsere Schülerinnen von 13. bis 18. Juli erleben. Ansprechpartner ist Schulseelsorger Andreas Hanel.
Am 26. und 27. Juli finden unsere beiden Sommerkonzerte in der Neuen Aula der MWS statt.
Vergangene Veranstaltungen
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Für zwei Wochen wird ein Teil der Maria-Ward-Schule Aschaffenburg zu einem kleinen Forschungsort. Die Ausstellung der Aktion Grundwasserschutz – Trinkwasser für Bayern macht ein Thema sichtbar, das normalerweise verborgen bleibt: unser Grundwasser. Vom Dienstag, 3. März, bis Samstag, 14. März besuchen zahlreiche Klassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Ausstellung. Dabei bleibt es nicht bei Informationstafeln. Die Schülerinnen führen kleine Experimente durch, lösen Quizfragen und entdecken, wie Wasser durch verschiedene Bodenschichten fließt und dabei auf natürliche Weise gefiltert wird. So wird schnell klar: Grundwasser ist ein kostbarer Schatz. Ein großer Teil unseres Trinkwassers stammt aus diesen unterirdischen Wasserspeichern. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung, dass dieser Schatz geschützt werden muss, denn unser Alltag – von Landwirtschaft bis Konsum – beeinflusst die Qualität unseres Wassers. Oder wissenschaftlich formuliert: Grundwasser reagiert sensibel auf menschliches Handeln. Oder etwas humorvoller gesagt: Auch Wasser merkt sich ziemlich genau, wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Gerade an einer Schule wie der Maria-Ward-Schule passt dieses Thema besonders gut. Neben naturwissenschaftlichen Erkenntnissen geht es auch um Verantwortung für die Schöpfung – ein Gedanke, der auch im Religionsunterricht eine wichtige Rolle spielt. Besonders die 5. Klassen sind bereits als kleine Forscherinnen unterwegs gewesen. Sie wurden eingeladen, die Ausstellung auch gemeinsam mit Eltern oder älteren Geschwistern zu besuchen – etwa am Nachmittag beim Abholen oder beim Tag der offenen Tür am 14. März. So kann die spannende Reise in die Welt des Wassers auch über den Unterricht hinaus weitergehen. Und vielleicht schauen manche Schülerinnen nach diesen zwei Wochen ein Glas Wasser mit ganz neuen Augen an. Denn was dort so selbstverständlich im Glas glitzert, hat oft eine erstaunlich lange Reise durch Böden und Gestein hinter sich – und erinnert uns daran, wie wertvoll und schützenswert unsere Umwelt ist.

Mit viel Engagement, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein haben die Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe der Realschule in diesem Schuljahr ihre Ausbildung zum Pausenengel erfolgreich abgeschlossen. Nun beginnen sie ihre Beratungstätigkeit– das Offene Ohr – und übernehmen damit eine Aufgabe, die unseren Schulalltag spürbar bereichert.
Als Pausenengel sind sie für alle Mädchen ab der 5. Jahrgangsstufe ansprechbar. In jeder Pause steht mindestens eine von ihnen bereit, hört zu, nimmt sich Zeit und begegnet den Anliegen ihrer Mitschülerinnen mit Aufmerksamkeit und Respekt. Ob kleine Sorgen, große Fragen oder ein schweres Gefühl im Bauch – das Offene Ohr ist da. Gespräche finden in geschütztem Rahmen statt und bleiben vertraulich. So entsteht Vertrauen, das trägt und stärkt.
Die Pausenengel arbeiten als Team. Sie teilen sich bewusst ein, unterstützen sich gegenseitig und achten dabei verantwortungsvoll auf ihre eigenen Ressourcen. Dieses achtsame Miteinander sorgt dafür, dass sie mit Freude, Klarheit und Verlässlichkeit für andere da sein können – und dabei selbst gut im Gleichgewicht bleiben.
Begleitet und gestärkt wird ihre Arbeit durch die enge Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit und der Schulseelsorge. Beide stehen den Pausenengeln kontinuierlich zur Seite, geben Orientierung, Sicherheit und hilfreiche Impulse. In regelmäßigen Austauschen und kurzen Coachings erfahren dieSchülerinnen Rückhalt und Bestärkung. Diese Verbindung schafft ein starkes Netz, das Vertrauen schenkt und Halt gibt.
Mit ihrem Offenen Ohr setzen sich die Pausenengel engagiert für Mädchen in herausfordernden Situationen ein. Sie hören hin, stehen einander bei und vermitteln: Du bist nicht allein. Ein freundlicher Blick, ein ehrliches Gespräch oder ein gemeinsames Lachen können dabei viel bewirken – und machen Schule zu einem Ort, an dem man sich gesehen fühlt.
Wir sind sehr dankbar für den Einsatz unserer Zehntklässlerinnen. Mit Herz, Verantwortungsgefühl und großem sozialen Gespür übernehmen sie eine wichtige Rolle in unserer Schulgemeinschaft. Sie zeigen, wie stark Zuhören sein kann –und wie viel Vertrauen entsteht, wenn jemand einfach da ist.

Der Deutsche Tanzsportverband e.V. und die Schulsportbeauftragten der Länder danken der Maria-Ward-Schule für die exzellente Arbeit im Bereich tanzsportlicher Inhalte und verleihen der Schule zum wiederholten Mal das Prädikat der "Tanzsportbetonten Schule" mit einer Urkunde. Die hervorragende Arbeit mit rund 200 tanzenden Schülerinnen und die besonderen tanzsportlichen Konzepte überzeugten die Auswahljury.
Herzlichen Dank allen Kolleginnen und Schülerinnen, die unsere Tanzwerkstatt seit vielen Jahren mit großem Engagement und Kompetenz leiten und begleiten.

Malle/Antwerpen – Seit Jahren sind die von der EU kofinanzierten Erasmus+-Projekte fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts des Maria-Ward-Gymnasiums (MWS) in Aschaffenburg. Das aktuelle Projekt, das sich rund um das Thema Fahrrad dreht, vereint Schülerinnen der 10. und 11. Klassen mit Partnerschulen aus Malle (Belgien) und Montélimar (Frankreich).Nach dem ersten Treffen im November in Aschaffenburg trafen sich dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer nun für eine intensive Projektwoche in Malle –und erlebten hautnah, was es bedeutet, in einem wahren „Fahrradland“ zu leben. Belgien wurde nicht zufällig als Austauschpartner gewählt: Das Land gilt als Vorreiter in Sachen Fahrradkultur. Für die deutschen Schülerinnen war es eine prägende Erfahrung, zu sehen, wie selbstverständlich und sicher der Schulweg mit dem Rad bewältigt wird. „Morgens und nachmittags mussten Verkehrshelfer den regen Fahrradverkehr vor den Schultoren regeln – ein Bild, das bei uns so nicht denkbar wäre“, berichtet eine begleitende Lehrkraft. Die Begeisterung der belgischen Jugendlichen für das Radfahren sprang schnell auf die Gäste über. Das Programm in Malle war abwechslungsreich und gut durchdacht: Nach einem Familientag standen in der Schule Workshops auf dem Plan, in denen die Schülerinnen lernten, wie man ein Fahrrad wartet – vom Reifenwechsel über das Ölen der Kette bis hin zur Einstellung der Bremsen. Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Radtour zum nahegelegenen Zisterzienserkloster, die mit einer Führung und dem Besuch eines Gottesdienstes abschloss. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel, kombiniert mit einer Stadtrallye. Auch Antwerpen stand auf dem Programm: Eine englischsprachige Stadtführung und der Besuch des Auswanderermuseums der Red Star Line boten den Jugendlichen die Möglichkeit, Migration aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. „Die Geschichten der Auswanderer, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Amerika aufbrachen, haben uns sehr berührt“, erzählt eine Schülerin. Für die begleitenden Lehrkräfte war es erneut beeindruckend zu sehen, wie schnell sich die Jugendlichen aus verschiedenen Ländern annähern. Der Austausch über kulturelle Unterschiede und gemeinsame Werte fördert nicht nur das Verständnis, sondern schafft oft auch Freundschaften, die über Jahre hinweg bestehen bleiben. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Baustein für ein geeintes Europa. Da Belgien mit dem Zug gut erreichbar ist, können zukünftig auch private Treffen folgen. Das nächste Projekttreffen findet im April in Montélimar statt – die Vorfreude ist bereits groß!
Andrea Scholz und Ulrike Reidl