Veranstaltungen
Die Maria Ward Schule informiert hier über vergangene und anstehende Termine, Veranstaltungen und Events.

Kommende Veranstaltungen
Schulinterne Veranstaltungen sind hell hinterlegt, Veranstaltungen für das Gymnasium gelb, für die Realschule beige. Öffentliche Veranstaltungen sind blau hinterlegt.
Am 14. Mai (Christi Himmelfahrt) und 15. Mai (Ausgleichstag für den Herbstmarkt) ist unterrichtsfrei.
Das MWS Open-Air am 3. Juli wird wieder ein Höhepunkt des Schuljahres!
Herzliche Einladung zu den Aufführungen am 22. und 23. Juli, jeweils um 19.00 Uhr.
Vergangene Veranstaltungen

Vom 10. bis 14. November ging es für uns Elftklässlerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums in unsere Hauptstadt. Viel Zeit zum Durchatmen blieb nach der Ankunft in Berlin nicht, da sogleich der Besuch der Mauergedenkstätte „Bernauer Straße“ auf uns wartete. Am Dienstag folgte der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Sie war im Zweiten Weltkrieg zuerst von den Nationalsozialisten als Großküche, ab 1945 dann vom sowjetischen Geheimdienst als Speziallager und zentrale Untersuchungshaftanstalt genutzt worden. 1951 übernahm die Stasi dieses Untersuchungsgefängnis, in dem bis 1989 Menschen einsaßen, um Geständnisse vorformulierter Taten hervorzubringen. 1990, mit dem Beitritt der DDR zur BRD, wurde diese „geheime Haftanstalt“ glücklicherweise geschlossen. Nach diesem Besuch ging es zur East-Side-Gallery und den Hackeschen Höfen, bevor ein Stadtspaziergang zum Thema „Berlin als Erinnerungsort“ zu verschiedenen Denkmälern, darunter dem Platz des 17. Juni 1953, dem Denkmal der Bücherverbrennung, dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas – auch Holocaust-Mahnmal genannt – und dem Brandenburger Tor führte.
Am nächsten Tag wurde uns im Bundesrat zunächst der Plenarsaal gezeigt und die Aufgaben des Bundesrates vorgetragen. Anschließend durften wir im Rahmen eines Rollenspiels in die Rollen der Bundesregierung und der Länder schlüpfen und einen Gesetzgebungsprozess simulieren. In unserem Fall ging es um die Reaktivierung der Wehrpflicht (GG Art. 12a): Wenn es nach uns ginge, würde diese tatsächlich unter gewissen Änderungen wieder aktiviert werden! Nach dem freizeitlichen Shoppen in einer der großen Malls in Berlin besuchten wir das Kabarett Distel mit dem Stück „Wer hat an der Welt gedreht – Kabarett ohne rosarote Brille“.
Am Donnerstag verfolgten wir auf der Tribüne des Bundestags den Reden der Abgeordneten zum Thema „Hightech-Agenda“ und sahen einige bekannte Politiker wie unseren Bundeskanzler Friedrich Merz. Danach ging es zum Abgeordnetengespräch mit der Bundestagsvizepräsidentin und Direktkandidatin aus Aschaffenburg, Andrea Lindholz (CSU). Sie erzählte uns viel über ihre Arbeit in der Bundespolitik und die Aufgaben als Abgeordnete. Dank des guten Wetters machte der darauffolgende Kuppelbesuch viel Spaß und wir konnten den Ausblick über Berlin genießen und tolle Fotos machen.
Nach dem bundespolitischen Erlebnis folgte das „Erlebnis Europa“, ein interaktiver Vortrag über die EU im Europäischen Haus. Abendlich teilte sich die Gruppe und brach entweder zur Archenhold-Sternwarte, in der schon Albert Einstein die erste Vorlesung zu seiner Relativitätstheorie gehalten hatte, oder zum Tanzworkshop in ein Berliner Tanzstudio auf.
Den Besuch abschließend bildete ein Blick in die Zukunft: Im Futurium zeigte man uns viele Möglichkeiten dieser und ließ Raum für Diskurse über mögliche Umsetzungen.
Danke an alle, die uns diese anstrengende, aber auch lehrreiche, interessante und wunderschöne Studienfahrt ermöglicht haben.
Jarah Hofmann, 11b, Maria Ward Gymnasium

„In welchem Land wird der meiste Kaffee getrunken?“ und „Welches Land hat die längste Küstenlinie in Europa?“. Diese und ähnliche Fragen durften die Besucher am Herbstmarkt der Maria-Ward-Schule am Erasmus-Stand beantworten und dadurch attraktive Preise gewinnen, wie zum Beispiel Kugelschreiber, Bleistifte, Blöcke und Taschen mit dem Erasmus+-Logo. Die kurzweiligen Fragen im Stil des Spiels „Trivial Pursuit“ sorgten für Lachen und unerwartete Erkenntnisse rund um das Thema Europa. Außerdem erzählten die Schülerinnen von ihren verschiedenen Fahrten und Eindrücken, die sie auf den zahlreichen Reisen im Zuge des Erasmus+-Austauschprogramms gemacht hatten.
Aneinem weiteren Standort wurden die Besucher gebeten, ihre Wünsche für Europa zu notieren. Die so entstandenen Sterneketten hängen nun im Treppenhaus und erinnern alle Vorbeigehenden, welchen Stellenwert die Europäische Union für uns hat. Die meisten wünschen sich Frieden und keine Kriege.
Wirfreuen uns schon darauf, auch im nächsten Jahr wieder zu den Themen „Erasmus“ und „Austausche“ informieren zu dürfen.
SabineEhser

Am 31. Oktober 2025 folgte eine ausgewählte Schülerinnengruppe der MWS aus Fairtrade- und Umwelt-AK in Begleitung der Lehrkräfte Frau Burkhart und Frau Spang der Einladung der Stadt Aschaffenburg und besuchte eine besondere Fair-anstaltung, den 1. Aschaffenburge Faitrade-Tag. Von Fair-treterinnen der StadtAschaffenburg, Frau Bauer, des Weltladens, Frau Schurse, sowie des Vereins Fairtrade Deutschland, Meike Brenner, erfuhren die neun Schülerinnen, dass Aschaffenburg nicht nur seit vielmehr zehn Jahren Fairtrade-Stadt ist, sondern kürzlich auch den zweiten Platz als Hauptstadt des fairen Handels innerhalb dermittelgroßen Städte belegt hat. Gemeinsam mit sechs weiteren von deutschlandweit über 1.000 ausgezeichneten Fairtrade-Schulen sowie weiteren Bildungseinrichtungen aus Aschaffenburg und Umgebung durfte auch die Maria-Ward-Schule ihr Wissen im Bereich „Fairtrade“ an fünf informativen Workshops vertiefen. In dem gewählten Workshop „Kakao und Schokolade“ fand neben einer Kakaoverkostung auch eine Aufklärung über die Bedeutung von Fairtrade-Schokolade für die Kleinbauern und der daraus resultierenden Verantwortung der Kaufentscheidung von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Supermarkt statt. Im Workshop „Koloniale Kontinuitäten im fairen Handel“ wurde die Rolle des Kolonialismus für den fairen Handel und die daraus noch heute resultierenden Auswirkungen thematisiert. Die letzte Gruppe beschäftigte sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und recherchierten zu SDG Nr. 6, „sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen“. Währenddessen hatten die Lehrkräfte Zeit für Ideenaustausch und Sichtung kostenfrei zur Verfügung stehender Unterrichtsmaterialien, wie z.B. eines Escape-Rooms, um das Thema „Fairtrade“ noch innovativer in den Unterricht zu integrieren. Darüber hinaus konnte an den aufgebauten Ständen Kontakt zu den ortsansässigen Geschäften„Luvgreen“, „Weltladen“ und „Adam Fairkaufen“ hergestellt und Informationen über Angebote sowie mögliche Kooperationen eingeholt werden. In einem abschließenden Austauschmit allen Beteiligten kam deutlich heraus, dass der 1. Aschaffenburger Fairtrade-Tag einen wahren Zugewinn darstellte und wie sehr v.a. die jungen Schülerinnen und Schüler von der Fairtrade-Thematik mitgerissen wurden. Wir gehen mit vielen neuenGedanken nach Hause und können es kaum erwarten, die Ideen bald an unserer Schule umzusetzen.

Alle drei 5. Klassen der MWS-Realschule waren, wie die Klassen des Gymnasiums auch, im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg um sich auch außerhalb des Schulalltags besser kennenzulernen. Während dieser Tage sollte aber nicht nur die Klassengemeinschaft gestärkt werden, die Mädchen sollten sich auch als neues Mitglied der Schulfamilie verstehen lernen. Hierzu gestaltete jedes Mädchen eine eigene so genannte Zeitkapsel, in die alles gepackt wurde, was dem Mädchenaktuell wichtig ist. Dabei wurde ziemlich schnell deutlich, dass eine schöne Schulzeit mit vielen neuen Freundinnen eine wichtige Rolle spielt. Diese “Kapseln” wurden dann verschlossen und werden den Mädchen in sechs Jahren mit ihrem Abschlusszeugnis überreicht. Welche Überraschungen sich den jungen Damen dann wohl bieten? Außerdem gestaltete die Klasse als Gemeinschaft ein Blütenblatt, dass dann in einigen Wochen im Rahmen eines Gottesdienstes in die Schulblume eingefügt werden wird.