Veranstal­tungen

Die Maria Ward Schule informiert hier über vergangene und anstehende Termine, Veranstaltungen und Events.

Nicht verpassen!

Kommende Veranstaltungen

Schulinterne Veranstaltungen sind hell hinterlegt, Veranstaltungen für das Gymnasium gelb, für die Realschule beige. Öffentliche Veranstaltungen sind blau hinterlegt.

Wednesday
22
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07
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2026
Wednesday
22
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07
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2026
Neue Bilder einer Ausstellung
Stadttheater Aschaffenburg

Herzliche Einladung zu den Aufführungen am 22. und 23. Juli, jeweils um 19.00 Uhr.

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Friday
31
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07
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2026
Friday
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07
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2026
Letzter Schultag
MWS

Am Freitag, 31. Juli endet das Schuljahr 2025-2026.

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Vergangene Veranstaltungen

Wednesday
28
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01
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2026
Wednesday
28
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01
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2026
Ehemalige berichten: Berufsorientierung auf Augenhöhe
MWS

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien stand für die Klasse 8 A der Maria-Ward-Realschule eine Besonderheit an: im Rahmen des Unterrichtsfachs Wirtschaft und Recht hatte Herr Wissel mehrere ehemalige Absolventinnen der MWS eingeladen. Drei Schülerinnen waren der Einladung gefolgt, um unter dem Titel „Ehemalige berichten“ von ihrem Weg nach dem Realschulabschluss zu erzählen und für Rückfragen ohne Berührungsängste zur Verfügung zu stehen.

Nina Rickert hat es nach dem Realschul-Abschluss an der MWS zur FOS Aschaffenburg in den Wirtschaftszweig gezogen. Sie schilderte, dass sie das Pensum der 11. Klasse – insbesondere der Wechsel zwischen Schule und Praktikum – stark gefordert habe.  Einige Mitschülerinnen und Mitschüler seien sogar an der Probezeit gescheitert. Den Achtklässlerinnen gab sie daher den Rat, „durchzubeißen“. Rückblickend betonte sie, dass sie sich früher hätte informieren müssen. Durch ihr Praktikum in einer Anwaltskanzlei hat sie Interesse an diesem Berufsfeld bekommen und sich ein Jura-Studium nach der 13. Klasse der FOS als langfristiges Ziel gesetzt.

Alessia Kloos entschied sich für das Bachgau-Gymnasium in Babenhausen, eine Oberstufenschule mit dem Ziel des allgemeinbildenden Abiturs. Sie berichtete von einer Phase des Ankommens im ersten Halbjahr der 11. Klasse und hob hervor, dass sich das System der Leistungsnachweise in Hessen deutlich von dem in Bayern unterscheide. Insbesondere die mündlichen Leistungen würden stärker gewichtet. Auch sie stellte fest, dass eine frühere und umfassendere Information im Vorfeld hilfreich gewesen wäre.

Zum Abschluss konnte Dana Köber, die eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg absolviert, noch einen Einblick ins duale Ausbildungssystem geben. Sie wächst ständig an ihrer Ausbildung, weil sie oft ihre Komfortzone verlassen muss und so mit neuen Dingen konfrontiert wird. Die Mischung aus Berufsschule, Arbeit und Seminaren empfindet sie als abwechslungsreich. Sie machte den Zuhörerinnen Mut, sich in Praktika auszuprobieren, um eine fundierte Entscheidung für einen beruflichen Weg zutreffen, der zu den eigenen Interessen passt und Freude bereitet.

Alle drei ehemaligen Schülerinnen berichteten von einem deutlich volleren Tages- und Wochenablauf nach dem Schulabschluss, da sich Arbeits- und Unterrichtszeiten im Vergleich zur Realschulzeit spürbar erhöht hätten.

Im Anschluss an die kurzen Vorträge war in kleinen Gesprächsrunden noch Zeit für individuelle Nachfragen. Das Feedback der Klasse8 A machte deutlich, dass die Veranstaltung ein hilfreicher Anstoß war, den Prozess der Beruflichen Orientierung zu intensivieren.

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Tuesday
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2026
Tuesday
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2026
Maria-Ward-Realschule Aschaffenburg setzt auf Medienkompetenz
MWS

Um die nächsten Schritte in die digitale Welt zu begleiten und die Sicherheit im Netz zu erhöhen, besuchten zwei Polizisten der Polizeidirektion Aschaffenburg die 5. und 6. Klassen der Maria-Ward-Realschule. Unter dem Titel „Dein Smartphone – deine Entscheidung“ nahmen sich die Beamten jeweils 90Minuten Zeit, um altersgerecht und praxisnah Regeln rund um Smartphone, Internet und Social Media zu erklären.

Die jungen Schülerinnen begegneten dem Thema mit Neugier und großer Aufmerksamkeit. Anstatt Angst zu schüren, setzten die Polizisten auf positive Botschaften, klare Strukturen und viel Praxisnähe. Anhand anschaulicher Beispiele zeigten sie, wie man verantwortungsvoll kommuniziert, Privatsphäre schützt und Smartphones sowie Tablets sicher nutzt. Dabei wurde viel gelacht, auch wenn einige Schülerinnen zum Nachdenken angeregt wurden. Dass so manch schneller Klick fatale Folgen haben kann, war ihnen vorher nicht klar.

Ein besonderes Dankeschön geht an die Polizeidirektion Aschaffenburg und konkret an die beiden Polizeibeamten für ihre kurzweiligen, informativen und kompetenten Workshops sowie an die Organisatorinnen, die Kolleginnen Frau Vogt und Frau Sommer. Ihre Planung und Koordination ermöglichten einen reibungslosen Ablauf und eine Atmosphäre, in der sich alle Beteiligten wohl fühlten. Alle zeigten sich begeistert von dem Programm, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Vertrauen in den Umgang mit digitalen Medien stärkt.

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Monday
19
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01
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2026
Monday
19
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01
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2026
Infoabend für die Neuaufnahme
MWS

Ab 18.30 Uhr durften wir zahlreiche interessierte Eltern und Schülerinnen der 4. Klassen begrüßen und informierten sie über unsere besondere Schule. Viele Kinder nutzten die Betreuungsangebote durch unsere Lehrkräfte, der Elternbeirat bot Getränke und Gebäck an.

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Saturday
17
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2026
Saturday
17
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01
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2026
Erasmus-Projekt der MWS: Belgische Fahrradkultur begeistert
Belgien

Malle/Antwerpen – Seit Jahren sind die von der EU kofinanzierten Erasmus+-Projekte fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts des Maria-Ward-Gymnasiums (MWS) in Aschaffenburg. Das aktuelle Projekt, das sich rund um das Thema Fahrrad dreht, vereint Schülerinnen der 10. und 11. Klassen mit Partnerschulen aus Malle (Belgien) und Montélimar (Frankreich).Nach dem ersten Treffen im November in Aschaffenburg trafen sich dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer nun für eine intensive Projektwoche in Malle –und erlebten hautnah, was es bedeutet, in einem wahren „Fahrradland“ zu leben. Belgien wurde nicht zufällig als Austauschpartner gewählt: Das Land gilt als Vorreiter in Sachen Fahrradkultur. Für die deutschen Schülerinnen war es eine prägende Erfahrung, zu sehen, wie selbstverständlich und sicher der Schulweg mit dem Rad bewältigt wird. „Morgens und nachmittags mussten Verkehrshelfer den regen Fahrradverkehr vor den Schultoren regeln – ein Bild, das bei uns so nicht denkbar wäre“, berichtet eine begleitende Lehrkraft. Die Begeisterung der belgischen Jugendlichen für das Radfahren sprang schnell auf die Gäste über. Das Programm in Malle war abwechslungsreich und gut durchdacht: Nach einem Familientag standen in der Schule Workshops auf dem Plan, in denen die Schülerinnen lernten, wie man ein Fahrrad wartet – vom Reifenwechsel über das Ölen der Kette bis hin zur Einstellung der Bremsen. Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Radtour zum nahegelegenen Zisterzienserkloster, die mit einer Führung und dem Besuch eines Gottesdienstes abschloss. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel, kombiniert mit einer Stadtrallye. Auch Antwerpen stand auf dem Programm: Eine englischsprachige Stadtführung und der Besuch des Auswanderermuseums der Red Star Line boten den Jugendlichen die Möglichkeit, Migration aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. „Die Geschichten der Auswanderer, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Amerika aufbrachen, haben uns sehr berührt“, erzählt eine Schülerin. Für die begleitenden Lehrkräfte war es erneut beeindruckend zu sehen, wie schnell sich die Jugendlichen aus verschiedenen Ländern annähern. Der Austausch über kulturelle Unterschiede und gemeinsame Werte fördert nicht nur das Verständnis, sondern schafft oft auch Freundschaften, die über Jahre hinweg bestehen bleiben. Solche Begegnungen sind ein wichtiger Baustein für ein geeintes Europa. Da Belgien mit dem Zug gut erreichbar ist, können zukünftig auch private Treffen folgen. Das nächste Projekttreffen findet im April in Montélimar statt – die Vorfreude ist bereits groß!

Andrea Scholz und Ulrike Reidl

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