„Seid ganze Frauen …wenn immer möglich, bleibt dabei humorvolle und charmante Frauen“
(aus dem Referat von Sr. Martha Zechmeister CJ)
Bericht zum 400jährigen Jubiläum von Maria Ward in Rom
4. bis 10. Oktober 2009
Anlässlich der Feierlichkeiten zur Gründung des Maria-Ward-Ordens und ihrer Mädchenschule vor 400 Jahren fuhren stellvertretend für die Schulgemeinschaft in Aschaffenburg
Frau Elisabeth Graser, Frau Angelika Körner, Frau Monika Müller, Frau Andrea Scholz und Frau Karin Steinhaus sowie die Maria-Ward-Schwestern Elfriede Frasch und Deborah Fürstberger eine Woche nach Rom.
Zu diesem Ereignis trafen sich über 1000 TeilnehmerInnen aus aller Welt, die sich auf vielfältige Weise mit Maria Ward verbunden fühlen.
Ein reichhaltiges Programm zum Thema Spuren und Wirken Maria Wards wurde uns geboten.
Einer der Höhepunkte war gleich am ersten Tag das Zusammentreffen aller TeilnehmerInnen auf der Piazza del Popolo mit einem Wortgottesdienst. Hier wurde die Pilgergruppe in Erinnerung an die Ankunft von Maria Ward bei ihrer ersten Romreise begrüßt. Uns beeindruckte dabei vor allem das internationale Flair. Faszinierend waren die landesüblichen, farbenfrohen Trachten, zum Beispiel die der Schwestern aus Indien, Afrika, Mexiko und Korea.
Der Dienstag stand im Zeichen des Symposiums im Augustinianum direkt neben dem Petersplatz.
Alle drei Referentinnen beschäftigten sich in ihren Ausführungen mit Maria Wards schwieriger Position in der von Männern geprägten Kirche und Gesellschaft damals und heute.
Die Schwestern Sr. Gemma Simmonds CJ aus England, Sr. Mary Wright IBVM aus Australien und Sr. Martha Zechmeister CJ aus Österreich hielten ihre Vorträge jeweils auf Spanisch, Englisch und Deutsch.
Ein für uns alle unvergessliches Erlebnis war die Papstaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch.
Zahlreiche Besucher aus aller Welt warteten gespannt mit uns auf Papst Benedikt XVI.
Alle Gruppen wurden namentlich in der jeweiligen Landessprache begrüßt. Daraufhin konnten sie sich durch lautstarkes Rufen, Gesänge oder Orchestereinlagen bzw. durch Schwenken ihrer Tücher und Mützen bemerkbar machen.
Zum krönenden Abschluss der Woche gehörte die Festmesse in der Kirche S. Ignazio, wo auch schon Maria Ward viele Stunden betend verbracht hatte.
Der Gesang des Maria-Ward-Chors aus Altötting, die für uns ungewöhnlichen indischen Tanzdarbietungen und die Tatsache, dass der Gottesdienst in verschiedenen Sprachen zelebriert wurde, beeindruckten uns und alle 1000 TeilnehmerInnen aus den vielen Nationen nachhaltig.
Angelika Körner