Eifrig für Jugendherbergen gesammelt
Auszeichnung: Maria-Ward-Gymnasium erreicht mit 1074 Euro erneut den ersten Platz in Unterfranken
Aschaffenburg Das beste Ergebnis von allen Gymnasien in Unterfranken, 1074 Euro, hat die Aschaffenburger Maria-Ward-Schule bei der Sammlung für Bayerns Jugendherbergen im vergangenen Jahr erzielt. Schon 2007 hatte sie den ersten Platz belegt (wir berichteten). Im Vorfeld der diesjährigen Sammelwoche, die heute beginnt, zeichnete die Bezirksregierung in Würzburg die erfolgreichsten Schulen aus.

Auszeichnung für Personal und Schülerinnen der Maria-Ward-Schule (von links): Sr. Irmgard Schlembach, stellvertretende Schulleiterin Alexandra Zengel, Monja Rückert, Jacqueline Bozem und Anna Lorenz. Foto: Harald Schreiber, Main Echo
109 unterfränkische Schulen hatten sich an der Jugendherbergssammlung 2008 beteiligt und 26 500 Euro zusammenbekommen. Das Geld wird für die Renovierung und den Betrieb der bayerischen Jugendherbergen verwendet. 48 Prozent der Nutzer sind Schüler. Zur Feier in Würzburg, bei der es Urkunden und Geschenke gab, gehörten eine Stadtführung und ein Essen in der renovierten Jugendherberge. Aus Aschaffenburg waren die stellvertretende Schulleiterin Alexandra Zengel, Sammlungsleiterin Schwester Irmgard Schlembach sowie die Schülerinnen Jacqueline Bozem (13), Anna Lorenz (12) und Monja Rückert (10) dabei.
Monja Rückert wies mit 100 Euro das beste Sammelergebnis des Gymnasiums vor, jede der beiden Mitschülerinnen steuerten rund 30 Euro bei. Über die Hälfte der Maria-Ward-Schülerinnen, etwa 400, hatten sich an der Sammlung beteiligt. Sie werden jetzt wieder um Spenden für die Jugendherbergen bitten, erzählen die drei Mädchen. »Ich habe eine große Verwandtschaft, viele Cousins und Cousinen«, sagt Jacqueline Bozem. Diese wüssten aus eigener Erfahrung, wie wichtig es sei, dass Jugendherbergen in Schuss gehalten und vor allem die Betten regelmäßig erneuert würden.
Monja Rückert hat an den Kennlerntagen der Schule in einer Jugendherberge teilgenommen und freut sich schon auf den Klassenausflug nach Bamberg. Da wird wieder in der Herberge übernachtet. Es sei ihr nicht schwer gefallen, die Eltern und Großeltern vom guten Zweck der Sammlung zu überzeugen, meint sie. Anna Lorenz stimmt ihr zu: »Jeder möchte gern in einer schönen Jugendherberge wohnen.«
Melanie Pollinger
Main-Echo vom 16.11.2009