Abi und ab in den Sommer
Umfrage: Durch Europa im VW-Bus oder ein Umzug nach Berlin - Was Abiturienten mit ihrer neuen Freiheit anfangen
Aschaffenburg Jetzt geht der Sommer richtig los. Dass sie sich nach dem Prüfungsstress auch ihre Bestnoten im Feiern verdienen wollen, wollen die Abiturienten in und um Aschaffenburg in den kommenden Wochen beweisen. Aber sie haben auch noch jede Menge anderer Pläne.
Die Main-Echo-Redakteurinnen Moni Münch und Victoria Schilde haben stellvertretend zwölf Absolventen der Maria-Ward-Schule in Aschaffenburg nach ihren Plänen und Wünschen für die Zukunft befragt.
Hier verraten die Abiturienten der MWS ihre Zukunftspläne:
Zahlen und Fakten: Rund um das Abitur
Was kommt nach dem Schulstress? An zwei Aschaffenburger Gymnasien haben Victoria Schilde und Moni Münch nachgefragt und herausgefunden, dass längst nicht alle Abiturienten den "Sommer ihres Lebens" feiern.
Viele Schulabgänger gönnen sich keine lange Pause, einige starten schon im August oder September eine Ausbildung. Von denen, die an die Universität streben, wissen einige noch nicht, wo sie eigentlich hinwollen. Das ist nicht ungewöhnlich: Eine Studie des Centrums für Hochschulentwicklung und des Abimesseveranstalters "Einstieg" hat im vergangenen Herbst gezeigt, dass über die Hälfte der befragten Abiturienten ein halbes Jahr vor Studienbeginn nicht wussten, an welcher Hochschule sie studieren wollten. Über 60 Prozent wählen demnach ihr Studienfach nach "Neigungen und Begabungen" ; von "günstigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt" lassen sich nur rund 10 Prozent lenken. Ausschlaggebend für die Wahl der Hochschule sind laut der Studie die Ausstattung der Uni und die Betreuung der Studierenden. Erst an dritter Stelle spielt die Höhe der Studiengebühren in die Entscheidung hinein. An den sechs Gymnasien in Stadt und Kreis Aschaffenburg sind in diesem Jahr 637 Schüler zum Abitur angetreten: Am Kronberg-Gymnasium waren es 51, an der Maria-Ward-Schule 75, am Dalberg-Gymnasium 114, am Friedrich-Dessauer-Gymnasium 152, am Hösbacher Hanns-Seidel Gymnasium 117 und am Alzenauer Spessart-Gymnasium 128. mm
Main-Echo vom 18.06.2008