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Von Cabaret bis zum rosaroten Panther
Schulübergreifende Tanzwerkstatt: 120 Maria-Ward- und Hefner-Alteneck-Schüler tanzen gemeinsam
Aschaffenburg. »Willkommen, bienvenue, welcome...« - mit der bekannten Melodie aus dem Musical »Cabaret« begann am Mittwochabend die Tanzwerkstatt der Maria-Ward-Schule ihre Aufführung. Schüler der Klassen 3 bis 13 aus der Maria-Ward- und der Hefner-Alteneck-Schule standen gemeinsam auf der Bühne.
Ein schulübergreifendes Tanzprojekt schwebte Wiltrud Horvacki, Sportlehrerin der Maria-Ward-Schule, schon länger vor, vergangenen Oktober setzte sie ihre Idee um. Seit Herbst probten 120 Schüler aus drei verschiedenen Schulformen in der Tanzwerkstatt.
Neben Gymnasiastinnen und Realschülerinnen der Maria-Ward-Schule übten 20 Schüler und Schülerinnen der Hefner-Alteneck-Grund- und Hauptschule einmal in der Woche in den Räumen des Mädchengymnasiums. Der Erfolg war beachtlich.
Die Formation aus Volksschulkindern legte einen fetzigen Hip-Hop auf die Bretter. Davon waren auch die zehn Buben begeistert, die sich spontan für das Projekt gemeldet hatten. »Dominik hat die Schrittfolge im Wohnzimmer immer wieder geübt«, berichtete eine Mutter. Auf die Grundlagen des Breakdance sind sogar Klassenkameraden neidisch. Mit großem Engagement und sehr konzentriert haben alle Teilnehmer gearbeitet. In den Übungen, die Christine mit ihrer Gruppe erarbeit hatte, ging es ruhig zu. Leise Gitarrenmusik begleitete die gymnastischen Bewegungen.
Einen Stock als Handgerät hatte die siebte Klasse ausgewählt. Ihre Show erzählte eine keine Geschichte: Männer in Schlips und Kragen begegnen Handwerkern, am Blaumann zu erkennen. Der Tanz verläuft zunächst nebeneinander her, vermischt sich und endet im gemeinsamen Abgang. »Das haben sich die Mädels allein ausgedacht«, lobte Horvacki.
Der Abend bot weit mehr: Das Spektrum reichte von Modern über Jazz Dance bis zum Varieté. Die Pädagogin betonte dabei, dass es ihr weniger auf Perfektion, als auf den Spaß an der Sache ankomme. »Bei mir darf jeder tanzen - auch, wer kein Talent ist.«

An Talent haperte es bei Mona Bott nicht. Die Fünftklässlerin zeigte einen Solotanz in rhythmischer Sportgymnastik, der beachtlich war. Sie bewies hervorragende Körperbeherrschung und gab dem »Pink Panther« viel Ausdruck. Die Zuschauer begleiteten die gesamte Aufführung mit begeistertem Beifall. Hoffentlich könne die Kooperation noch weiter fortgesetzt werden, wünschten sich mehrere.

Ursula Krah-Will
Main-Echo vom 16.02.2007


    

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