
Starke Werte als Lebenswegweiser
Bewegende Abiturfeier der Maria-Ward-Schule
Aschaffenburg. Mit einer bewegenden Feier hat die Aschaffenburger Maria-Ward-Schule am Samstagabend in der Bachgauhalle in Großostheim 55 Abiturientinnen verabschiedet.
Glückwünsche standen oben an, doch Schulleiter Burkard Bauer gab seinen scheidenden Schützlinge in seiner Rede auch eine ganze Reihe guter Ratschläge mit auf den Weg.
Talente nutzen und fördern
Mittels eines christlichen Gleichnisses bestärkte er die jungen Frauen darin, ihre Talente zu nutzen und auch außerhalb der Schulmauern zu fördern. Um dies zu schaffen und um in der Welt bestehen zu können, legte Bauer den Abiturientinnen der Mädchenschule drei Maximen ans Herz: Sie sollten ihr Wissen steigern, ihr Können mehren und die eigenen Wertvorstellungen fortwährend schärfen.
Nur mit starken Wertvorstellungen, führte der Schulleiter aus, könnten sich jungen Menschen von den schwankenden Maßstäben der heutigen Zeit emanzipieren. Denn: »Unvergängliche Werte unterliegen keinen Kursschwankungen«, zitierte Bauer. Nicht alles, was nicht bezahlt würde, sei wertlos: Dieser Denkansatz sei »extrem wichtig im Zeitalter der Ökonomisierung und Globalisierung«.
Wenn sie derart wach blieben, prophezeite Bauer den Abiturientinnen, hätten sie die Chance, »aktiv an unser aller Zukunft« mitzugestalten und zu arbeiten. Zuletzt wünschte Bauer den ehemaligen Schülerinnen nicht nur Ausdauer und Geschick für ihren weiteren Lebensweg - sondern auch Vertrauen in Gottes Beistand.
Im Anschluss wandten sich der Elternbeirat und die Jahrgangssprecherinnen Yvonne Renk, Melanie Rüth und Anna Sophie Roth an Eltern, Lehrer und Schülerinnen.
Unterhaltung aus Abiturientenhand
Für den unterhaltsamen Teil des Abends sorgten die Absolventinnen weitgehend selbst: Den Text des Abiliedes »Mein bester Freund« haben die Abiturientinnen Anna Sophie Roth, Wanda Ziembinski und Christina Zimmer verfasst. Die Grundkurse Chor und Orchester interpretierten unter anderem Billy Joels »For the longest time«; die Gruppe »Turnakrobatik Energy« unter Leitung von Markus Peter und Stefan Hartmann brachte zum Abschluss sportlichen Schwung ins Spiel.
red/Foto: Harald Schreiber
Main-Echo vom 04.07.2007