Weihnachtsmarkt - ein Bericht



Maria Wards Handgemachtes – Premiere


 

Am späten Nachmittag des 19. Dezember 2014 filmte ein Team des bayerischen Rundfunks den fast menschenleeren Aschaffenburger Weihnachtsmarkt. Wenige hundert Meter von diesem Ereignis entfernt, fand der größte Aschaffenburger Weihnachtsmarkt statt – in der Maria Ward Schule. „Maria Wards Handgemachtes“.

Der Besucherstrom war überwältigend und im Gegensatz zum Aschaffenburger Weihnachtsmarkt fand hier der Markt wegen des strömenden Regens kurzfristig im (Turn) Saale statt.



Weihnachtsmärkte haben an der Schule eine lange Tradition. Wenige Aktivitäten und Anwesenheitspflicht machten den Markt allerdings zu einer Veranstaltung mit abnehmender Beliebtheit, die man dann letztendlich 2013 zu Grabe trug.

Mit einem neuen Konzept ließ ihn dann in diesem Jahr eine kleine Gruppe von Realschullehrern wieder auferstehen. Selbstgemachtes ist im Trend und so sollte auch nur selbst Erschaffenes verkauft werden. Und der Markt sollte nachmittags stattfinden - mit freiwilliger Teilnahme.

Die Verantwortung für das leibliche Wohl übernahmen die X. Klassen der Realschule.

Im September wurde nach einem passenden Termin gesucht. Herr Bauer war mit seiner Zusage erst etwas zögerlich, da er sich Sorgen machte, dass der Markt sich als Flop erweisen könnte. Schließlich einigte man sich auf den 19. Dezember.

Schon bald wurden Anmeldeformulare an alle Schülerinnen ausgeteilt, es musste schließlich genug auch genug Zeit sein, für die Produktion von Handgemachtem.

Jeden Tag der erwartungsvolle Blick in die Kiste für die Anmeldungen. Was dann kam, übertrag die kühnsten Erwartungen : 90 Anmeldungen für Stände wurden abgegeben, mit insgesamt über 250 Teilnehmerinnen. Die Ausstellerliste umfasste schließlich 3 Seiten.

Dem Organisationsteam,  bestehend aus Angela Beck, Andre Eich, Wiltrud Horvacki, Michael Nötscher und Angelika Saebel wurde klar, dass all ihre Fähigkeiten als Event-Manager gefordert waren. Es musste ein Lageplan für alle Stände erstellt werden. Da der Wetterbericht nichts Gutes versprach, musste ein Regenplan durchdacht werden, die Einkaufsmengen für Getränke und Speisen mussten kalkuliert werden. Es gab eine enge Zusammenarbeit mit den Hausmeistern, Herrn Difour und Herrn Lang. Außerdem einigte sich das Team darauf, dass die offene Ganztagsbetreuung mit den Spenden des Marktes unterstützt werden sollte.

Und dann kam der große Tag. Es regnete – damit trat gleich der Regenplan in Kraft. Kaum hatten waren mit den Schülerinnen der 6. Stunde, die Tische gestellt, fingen auch schon die ersten Ausstellerinnen mit dem Aufbau an.



 Ab 15 Uhr war in der Schule mehr Betrieb, als in der City – Galerie. Frau Beck musste noch einmal für Getränkenachschub sorgen und auch Frau Saebel schickte zwei Einkaufsteams in den Regen, um den Waffelnachschub zu sichern.


Auf dem Schulhof, der ursprünglich für das besondere Ambiente sorgen sollte, stand einsam Herr Eich, geschützt durch ein Kunststoffzelt und briet die Würste, die von Herrn Nötschers Klasse unter die Menge gebracht wurden. Nach der 200. Wurst war der Vorrat erschöpft und Herr Eich froh über seine Rückverwandlung vom Bratwurstbräter zum Lehrer.

Als anerkannte Autorität war Frau Horvacki die Herrscherin über Stand 1, gleich neben der Eingangstür. Sie war Ansprechpartnerin für die Ausstellerinnen und Annahmestelle für die Spenden. Den Erlös ihres eigenen Standes in Höhe von 300,- € spendet sie dem Christoffel Blindenwerk.


Um 20 Uhr war alles einigermaßen wieder aufgeräumt und die Schultür konnte nach einem 13 Stunden Tag abgeschlossen werden. Vielen Dank an unseren Hausmeister Herrn Lang, und unsere Konrektoren, Frau Zengel und Herrn Popp für ihre tatkräftige Mithilfe.

Als Resümee kann man sagen:

-              Die Stimmung war gut

-              Die Ausstellerinnen waren zufrieden

-              Es konnte eine Spende von 450,-€ an die offene Ganztagsschule übergeben werden






-              Der Markt war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Und wenn sich das Weihnachtsmarkt-Organisationsteam bis zum September wieder erholt hat, vielleicht gibt es dann Maria Wards Handgemachtes Nummer 2.


Quelle: Frau Saebel

Web-Darstellung: MWS-Hompage Schülergruppe LF und KF